Die unwahre Tatsachenbehauptung der Kanzlei Höcker, Rechtsanwalt Dr. Marcel Leeser gegenüber dem Landgericht Hamburg

Seit Monaten streiten wir uns mit der adcada GmbH aus Bentwisch bei Rostock. Die Streitigkeiten mit dem Unternehmen mündeten in der Zwischenzeit sogar in gerichtlichen Auseinandersetzungen. Das geschieht gelegentlich und ist für uns nichts Neues. Mitunter ist es auch sinnvoller, wenn eine neutrale Institution ihre Sicht der Dinge gegenüber beiden Seiten kundtut. In diesem Zusammenhang hatte die adcada GmbH unter anderem einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Landgericht Hamburg gestellt.

Mit dieser einstweiligen Verfügung war das Unternehmen aber weitgehend gescheitert. Nun haben wir am gestrigen Tage erstmalig die Klageschrift der Kanzlei Höcker aus Köln, Verfasser Rechtsanwalt Dr. Marcel Leeser, zur Kenntnis bekommen. Dass in solchen Klagen auch einmal „auf den Putz gehauen wird“, können wir ja noch irgendwie nachvollziehen, aber dass ein Rechtsanwalt einer solch renommierten Kanzlei dann unwahre Tatsachenbehauptungen in seinem Schriftstück äußert, das halten wir dann doch für grenzwertig.

Gerade Herr Dr. Leeser spricht davon, dass „wir vorher keine Presseanfrage zu bestimmten Ausführungen in unseren Veröffentlichungen gestellt hätten“. Was tut Rechtsanwalt Dr. Marcel Leeser? Ohne sich bei uns zu erkundigen bzw. einmal nachzufragen, behauptet Dr. Leeser wahrheitswidrig im Schriftsatz vom 23. Mai 2018 an das Landgericht Hamburg folgendes: „Der Rechtsanwalt Mike Rasch der Prozessbevollmächtigte des Antragsgegners ist übrigens auch Mitglied der Redaktion von verbraucherschutzforum.berlin.“

Ich kann Ihnen versichern, sehr geehrter Herr Dr. Marcel Leeser, dass Mike Rasch auf diesem Forum noch nicht einen Artikel verfasst hat und auch nicht Mitglied der Redaktion ist. Herr Rechtsanwalt Mike Rasch berät uns und vertritt uns in juristischen Angelegenheiten, wie zum Beispiel hier im Vorgang adcada GmbH. Mitglied der Redaktion ist Marco Rasch aus Kassel, der derzeit seine Doktorarbeit verfasst und für uns seit fast 1,5 Jahren den einen oder anderen Artikel hier schreibt. Nun sollte man doch gerade als Rechtsanwalt einer solch renommierten Kanzlei, wie der Kanzlei Höcker, doch zumindest in der Lage sein, einmal nachzufragen, „ob Rechtsanwalt Mike Rasch Mitglied der Redaktion ist“? Dann hätte sich das doch alles schnell geklärt und es wäre nicht zu dieser nun peinlichen Situation für Sie gekommen.

Nun, das haben Sie aber nicht einmal für nötig gehalten, sondern hier ganz klar eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt. Das werden wir natürlich so nicht stehen lassen, Herr Dr. Marcel Leeser. Wir erwarten hier von Ihnen, wie bereits mitgeteilt, eine entsprechende Klarstellung gegenüber dem Landgericht in Hamburg und gegenüber unserer Redaktion, und Rechtsanwalt Mike Rasch. Das zumindest sollte dann doch, wenn man einen Fehler gemacht hat und das erkennt, möglich sein. Wir setzen da auf ihre Einsicht.

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