Pfando.de – Abkassieren bei den Gebühren

Es ist eine gute Fernsehwerbung, die das Unternehmen Pfando’s cash & drive GmbH macht, und in der Tat könnte sich dann so mancher davon angesprochen fühlen. Wie immer bei so einer Werbung sollte man sich aber natürlich auch das „Kleingedruckte“ anschauen und da bleibt einem dann in diesem Fall der Mund regelrecht offen stehen. Geht man auf die Webseite des werbenden Unternehmens, dann kann man unten stehendes auf der Internetseite nachlesen. Ob man dann als Kunde noch Interesse hat, das Dienstleistungsangebot dieses Unternehmens in Anspruch zu nehmen, das lassen wir dann mal dahingestellt:

„Transparenz bei Pfando.de: Ein Pfandkredit von z. B. EUR 10.000,00 über eine Laufzeit von 6 Monaten, ergibt kalkulatorisch eine Monatsrate von EUR 540,00 und eine Gesamtschuldsumme von EUR 13.240,00. Berücksichtigt man alle Kosten ergibt sich ein Gesamtkostenaufwand für den Kunden von EUR 13.240,00, das entspricht 64,80 % der Schuldsumme pro Jahr. Der effektive Kostenfaktor inklusive aller Gebühren (effektiver Jahreszins) beträgt maximal 64,80 % pro Jahr. Alle Informationen auf www.pfando.de sind grundsätzlich kostenlos. Anfragen werden unverbindlich geprüft, die Bearbeitung bis zur Angebotsannahme durch den Kunden ist kostenfrei. Die Vermittlungsgebühr fällt nur nach ausdrücklicher Bestätigung bzw. Beauftragung durch den Kunden an.

Mindestzeitraum Rückzahlung: 3 Monate

Höchstzeitraum Rückzahlung: 6 Monate

Maximaler effektiver Jahreszins inkl. Zinssatz, Gebühren und aller anfallenden Gebühren: 64,80 %

Typisches Beispiel für die Gesamtkosten des Kredits einschließlich aller Gebühren:

Darlehenshöhe Zinsen 1% Vergütung 3,5% Standgebühr Monatliche Gesamtkosten Maximal Kosten effekt. Zins auf Höchstzeitraum
10.000 € (mind. Darlehenshöhe) 100 € 350 € 90 € 540 € (5,4 %) 3.240 € 32,4 % (entspricht einem effekt. Jahreszins i.H.v. 64,8%)

Und trotzdem hat das Unternehmen, der letzten im Register veröffentlichten Bilanz von 2015 zufolge, in diesem Geschäftsjahr einen Fehlbetrag von fast 82.000 € erwirtschaftet!

Eine Antwort

  1. Reinhold K. 31. Januar 2018

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