Gekko Real Estate GmbH mit einer 15%-Anleihe

Das o.g. Berliner Unternehmen bietet eine Anleihe an, die dem Anleger einen Zinssatz in Höhe von 15% verspricht! Nun, dieses Angebot klingt natürlich unglaublich. Zudem haben wir ja einmal gelernt: „Je höher die Rendite, desto höher das Risiko“.

Das gilt heute noch genauso wie früher, deshalb sollte man sich generell bei Investments mit solch hohen Renditen als Anleger genau überlegen, ob man das Investitionsrisiko eingehen will oder nicht. Die Laufzeit beträgt hier zwei Jahre. Erst dann weiß man natürlich auch, ob das Investment funktioniert hat.

Nun gut, auch Renditen über 10% sind heute natürlich immer noch grundsätzlich möglich. Aus unserer Sicht aber nur in Einzelfällen; hier vor allem im Immobilienbereich. Zudem stellen wir fest, dass Banken nicht mehr bereit sind, jeden Preis zu finanzieren, z.B. bei einer Eigentumswohnung für eine Privatkunden. Klar, die Banken rechnen sicherlich dann auch bei einem Anstieg der derzeitigen Zinssituation mit dem einen oder anderen Kreditausfall.

Wie unseren Usern bekannt sein dürfte, sehen wir zudem den Emittenten Gekko Real Estate GmbH kritisch. Das Unternehmen versucht derzeit auf diversen Wegen, an Kapital zu kommen. Neben der hier angesprochenen Anleihe sammelt es über Crowdinvesting Geld ein; aktuelles Projekt sind die „Schillerpromenaden Berlin“, über das wir schon berichtet haben.

[UPDATE: 31.01.2018

Die Anbieterein teilte mit, dass das Projekt Schillerpromenaden beendet wurde; die Anleger sind befriedigt wurden.]

Nun sicher, der Immobilienmarkt boomt. Ganz ohne Eigenkapital wird eine Gesamtfinanzierung bei einer Bank selten möglich sein. Das Kapital aus der Anleihenemission dürfte somit dann als EK eingesetzt werden, um damit dann einen „Hebel“ erzielen zu können (durchaus üblich im Immobilienbereich).

Unserer Redaktion liegen Informationen vor, die das Risiko dieses Investments, als möglicherweise zu hoch einstufen lassen .

A2G9H3 – Gekko Real Estate-Anleihe- 15.000% bis 30.10.2019 – finanzen.net

Gekko Real Estate GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

BILANZ

AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

535715,31

4563845,47

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

II. Sachanlagen

21715,31

4503845,47

III. Finanzanlagen

514000,00

60000,00

B. Umlaufvermögen

12164440,69

204814,38

I. Vorräte

12100548,10

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

13874,14

73,52

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

50018,45

204740,86

C. Rechnungsabgrenzungsposten

46,00

Summe Aktiva

12700156,00

4768705,85

PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

282405,93

-129651,59

I. Gezeichnetes Kapital

25000,00

25000,00

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

B. Rückstellungen

222374,71

234,58

C. Verbindlichkeiten

12195375,36

4896922,95

D. Rechnungsabgrenzungsposten

1199,91

Summe Passiva

12700156,00

4768705,85

ANHANG

1.

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Gekko Real Estate GmbH, Bruchköbel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

Die Erleichterungsmöglichkeiten für kleine Kapitalgesellschaften wurden bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Gemäß § 274a Nr. 1 HGB ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines Anlagespiegels nach § 268 Abs. 2 HGB befreit.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Gewählt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Der Abschluss ist in Euro aufgestellt.

1.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten i. S. d. § 255 Abs. 1 HGB, abzüglich planmäßige Abschreibungen bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (zwischen acht und 100 Jahren gemäß erwarteten Wertverfall) und entsprechend den handelsrechtlichen bzw. steuerrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Im Berichtsjahr waren keine Wertberichtungen vorzunehmen.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Die Bestände bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert bewertet und durch Vorlage der Kontoauszüge zum Bilanzstichtag nachgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte unter Berücksichtigung von § 250 HGB.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 25.000,00.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten alle bekannten, der Höhe nach jedoch ungewissen Verbindlichkeiten und sind gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Ioannis Moraitis, Berlin

 

Berlin, den 15. Mai 2017

gez. Ioannis Moraitis

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.05.2017

Eine Antwort

  1. Welther Verlag GmbH 18. Dezember 2017

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