WeeCONOMY AG ohne Genehmigung

Die tschechische Nationalbank hat darauf hingewiesen, dass die in der Burgstrasse 8 im schweizerischen Kreuzlingen angesiedelte WeeCONOMY AG keine Genehmigung für ihre Tätigkeit in Tschechien besitzt. Das Unternehmen bietet in Europa ein Cashback-System an, bei dem man statt Produkten Bargeld erhält. Mit den generierten Einnahmen unterstützt die WeeCONOMY AG Sportveranstaltungen und Programme für bedürftige Kinder und geht davon aus, in den nächsten Jahren bis zu 10 Millionen Euro dafür bereitstellen zu können.

Fragen Sie sich auch, wie das alles finanziert werden soll? Zudem die Werbung, die das Unternehmen u.a. im Fernsehen geschaltet hat, auch nicht günstig ist. Zum einen bezahlen das die Händler, die dem Betreiber einen Anteil leisten, zum anderen natürlich Sie, indem Sie Daten generieren, die das Unternehmen weiterverkaufen kann.

Interessant ist die Person, die hinter dem „Spuk“ steht: Cengiz Ehliz. Der wohl recht charismatische Unternehmer hat es zuvor mit verschiedenen Unternehmen versucht und hofft wohl, dass er mit seinen diversen Namensänderungen und massiver Werbung Erfolg findet (Bsp.: Aus Flexkom Europe GmbH wurde FlexCom Europe GmbH wurde weeBusiness GmbH). Sein aktuelles Cashback-System ist ein Verbraucherbonusprogramm unter mittlerweile zahlreichen.

Zuvor agierte Ehliz zwischenzeitlich als Geschäftsführer für die Germanway GmbH, die umstrittene Innoflex AG, die OptimalGrün Direct GmbH und so weiter. Seine Spezialität scheint der Aufbau von Multi-Level-Marketing- oder auch Network-Marketing-Strukturen zu sein, die oft nah an der Grenze zum Schneeballsystem stehen. Das Internet bietet mittlerweile recht umfangreiche Berichte über die Machenschaften des Herrn Ehliz. Lassen Sie sich nicht auf derartige Systeme ein! Wenn Sie nicht der Gründer sind oder in der Anfangsphase einsteigen, werden Sie nie wirklich Geld verdienen. Eher zahlen Sie drauf…

Und wenn Sie über die Anschaffung einer „weeCard“ nachdenken, vergessen Sie eines nicht: Nichts ist wirklich kostenlos! Sie finanzieren das System auch mit der Preisgabe Ihrer Daten!

Update 22.Novmeber 2017:

Nun hat uns das Unternehmen dazu eine Stellungnahme übermittelt die wir hier gerne unkommentiert veröffentlichen:

 

Kommentar/Stellungnahme:

  1. Bei „wee“ gelten die höchsten Sicherheitsstandards. Persönliche Daten wurden und werden nicht weiter gegeben. Zu behaupten, … „dass Daten generiert werden, die das Unternehmen weiterverkaufen kann…“ ist schlichtweg eine üble Unterstellung. Weitergehend zu unterstellen, dass hiermit Charity-Aktivitäten und Werbung finanziert werden ist
  1. „wee“ ist kein Verbraucherbonusprogramm unter vielen. „wee“ ist einzigartig und innovativ, weil es einerseits den darbenden Einzelhändler von seinem Gegner, den Online-Shops profitieren lässt. Zudem erhält jeder angeschlossene Einzelhändler quasi kostenlos sein eigenes E-Business, was ihn global sichtbar macht und im Rahmen von virtuellen Promotions mit der weeApp neue Kunden zuführt, bestehende bindet. Und im Gegensatz zu vergleichbaren Systemen kann sich der Konsument die gesammelten „wee“ auf sein Girokonto überweisen lassen. Also echtes Geld – kein Spielgeld!
  1. Schon seit einigen Jahren müssen wir leider feststellen, dass der Founder und Visionär unseres Projektes wee massiv diskreditiert wird. Dieses gezielte Mobbing fokussiert nicht nur den erfolgreichen Geschäftsmann und Unternehmer Cengiz Ehliz – vielmehr werden auch Unwahrheiten und Gerüchte gestreut, die das Ziel haben, die Privatsphäre „unterhalb der Gürtellinie“ anzugreifen. Bewusst in Mitleidenschaft gezogen wurden und werden einerseits Geschäftspartner und andererseits Vorgängerunternehmen, aus denen die heutige weeCONOMY AG gewachsen ist. Wir bedauern zutiefst, dass es Menschen gibt, die sehr viel Zeit und Geld investieren, um unsere Vision eines weltweit erfolgreichen Cashback- Systems mit teils asozialen Methoden kontinuierlich zu torpedieren. Dagegen wehren wir uns jetzt mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln!

Diese Verleumdungen unqualifiziert zu zitieren macht jeden „Schreiber“ zum Mittäter, denn hieraus entsteht messbarer Schaden. Am 15. Dezember 2016 haben wir im Rahmen unseres Kick-Off-Medientermins zur wee-Markenkampagne im Internationalen Presseclub München, dieses Thema erstmalig – offen und ehrlich – vor Journalisten thematisiert.

Die folgende Medienberichterstattung war ausgesprochen positiv und durch unseren Impuls entwickelte sich medial eine Kampagne, die das Thema Mobbing über einige Wochen in den unterschiedlichsten Medien aktuell hielt.

Beispielsweise schrieb die renommierte Huffington Post einen gut recherchierten Artikel über Cybermobbing mit dem ausgewiesenen Opfer Cengiz Ehliz, dem Gründer der weeCONOMY AG. http://www.huffingtonpost.de/franktetzel/onlinereputationcybermob_b_13608222. html

Andere Veröffentlichungen setzen die Cyberangriffe auf unseren Founder und das Unternehmen gleich mit den Mobbing-Attacken auf SAP-Gründer und TSG 1899 Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp oder die Shitstorm-Kampagne gegen Xavier Naidoo bzw. die unsägliche Situation von Bastian Schweinsteiger bei Manchester United. Sogar in ausgewiesenen Fachforen, die sich professionell mit Mobbing beschäftigen, ist diese Story ein Thema. Gleichermaßen war dieses Beispiel für diskreditierendes Mobbing aus dem WWW im Januar 2017 Thema eines übergreifenden Schulprojektes in Brandenburg, bei dem der Landesminister für Bildung, Jugend und Sport, Günter Baaske, die Schirmherrschaft übernommen hatte.

https://www.facebook.com/MobbingPointEP/posts/1671903113107149 http://www.cybermobbing-aufgeklärt.de/gruwort-des-schirmherren-/index.html (Anm. zu letzterem: Hyperlink lässt sich aufgrund des Umlauts im Domain-Namen nicht umsetzen – bitte zum Aufrufen den Link kopieren und in den Browser einfügen)

Nennen wir die Dinge beim Namen: Nukleus der Cyberattacken ist das Portal https://flexkomedyexposed.wordpress.com

Der Server der Website steht in den USA – und es ist sehr schwierig, juristisch gegen die hier veröffentlichten Beleidigungen und Unwahrheiten vorzugehen. Fast noch schwieriger wird es, wenn Content aus diesem Portal in anderen Medien zitiert wird.

Und dennoch: Wir nehmen uns jetzt sehr ernsthaft dieses Themas an und werden alle juristischen Möglichkeiten ausnutzen, dieses Portal und die veröffentlichten Inhalte in den Suchmaschinen zu eliminieren.

Hier und in anderen Medien werden immer wieder dieselben Anfeindungen und Unwahrheiten kommuniziert.

Wir möchten jetzt unmissverständlich – und über die Veröffentlichungen im verbraucherschutzforum.berlin hinaus – klarstellen: 

  1. Die türkische Zeitschrift ZAMAN diskreditierte FlexKom. Mehrere Gerichtsurteile in der Türkei haben festgestellt, dass dieses Medium mehrfach die Unwahrheit veröffentlicht hat, ganz egal ob nur oberflächlich recherchiert oder bewusst geschrieben.
  1. „FlexKom hinterzieht Steuern“ und ist ein „Schneeballsystem“ : Eine unabhängige renommierte Steuerkanzlei hat festgestellt, dass FlexKom in der Türkei tatsächlich zu viel – und nicht zu wenig – Steuern abgeführt hat. Eine Hamburger Rechtsanwaltskanzlei hat im Detail unsere Marketingstrategie und die Vertriebsaktivitäten geprüft. Ergebnis des Gutachtens: „Bei den Aktivitäten der FlexKom handelt es sich nicht um ein Schneeballsystem sondern um ein legales “
  1. Die Vermutung liegt nahe, dass sowohl enttäuschte Einzelpersonen als auch Wettbewerber, die ehemalige Mit-Entscheider der FlexKom bei sich engagiert haben, diese Diskreditierungskampagne
  1. Die MPM Group ist ein strategischer Partner der weeCONOMY AG und für diese – wie auch für andere Kunden – vertrieblich aktiv. Es gibt keine gesellschaftsrechtliche Vernetzung zwischen beiden

Diese Erklärung ist eine gemeinsam abgestimmte Information des Managements der weeCONOMY AG, der MPM Group und von Herrn Ehliz.

2 Kommentare

  1. Bähr 23. Mai 2018
  2. Swen Meierhof 24. Mai 2018

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