Thamm & Partner GmbH atypisch Stille Beteiligung – Totalverlustrisiko!

Das muss man grundsätzlich zu dieser, aber auch zu jeder anderen Beteiligung in dieser Form sagen. Hier sollte man kein Geld anlegen, was für die Altersvorsorge gedacht ist. Das macht sicherlich überhaupt keinen Sinn. Sie sind auch bei solchen Beteiligungen immer auf “Gedeih und Verderb” dem Management dieser Fonds ausgesetzt, können nur hoffen das das auch klappt………….und das Sie Ihr Geld zurückbekommen. Was wir nicht in Ordnung finden ist, das man auf dem Zeichnungsschein nicht nochmals auf das Totalverlustrisiko hinweist, sondern nur auf den Prospekt…………………… Im Zeichnungsschein heisst es nur:

 

Zitat: Hinweise der THAMM & PARTNER GmbH Bei diesem Angebot zur Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter handeltes sich nicht um eine sogenannte mündelsichere Kapitalanlage, sondern um eine Unternehmensbeteiligung mit den im Prospekt beschriebenen Risiken: Zitat Ende

Das Ganze kann aber auch ein sehr teures “Vergüngen” für den Anleger werden, nämlich dann, wenn er hier die Zahlungen zum Vertrag einstellt “Zitat: Ein Exemplar des Emissionsprospektes habe ich am erhalten, in ausreichender Zeit gelesen und verstanden. Dies gilt insbesondere für die darin dargestellten Angabenvorbehalte und Risikohinweise. Mir ist bewusst, dass ich mich mitunternehmerisch an der Gesellschaft THAMM & PARTNER GmbH beteilige.Ich habe zur Kenntnis genommen, dass bei Zahlungseinstellung meiner ratierlichen Zahlungsverpflichtung und vorzeitiger Vertragsbeendigung § 14 des a-typisch stillen Gesellschaftsvertrag zur Anwendung kommt wonach ich mit anteiligen Emissions- und Verwaltungskosten belastet werde. Zitat Ende

Update 10. August 2015

Immobilien sind derzeit ein gutes und in die Mode gekommenes Investment. Auch das Unternehmen Thamm & Partner investiert in Immobilien, wobei der reine Bestand an Sachwerten in der Bilanz dann nicht beonders groß ist, wenn man sich das eingesammelte Kapital anschaut. Mit ihrem Engagement verbinden Anleger natürlich Hoffnungen und Erwartungen, nicht nur das damit Geld verdient wird um die Ausschüttungen zu bezahlen an die Anleger, sondern natürlich auch, daß das von ihnen eingezahlte Kapital dann zum vereinbarten Zeitpunkt auch zurückfließt. Dafür muss sich ein Unternehmen dann ganz schön ins Zeug legen, denn auch mit Immobilien sidn nicht mehr so einfach gute, sichere und große Renditen zu erzielen. Wir haben einen Verkäufermarkt, heißt wenn einer den Preis nicht bezahlt den man als Verkäufer haben will, dann wartet man auf den Nächsten. In der heutigen Zeit ist dann sicherlich einer dabei der bereit ist den geforderten Preis zu bezahlen. Als Verkäufer kann ich derzeit da sicherlich ganz entspannt sein. Die Renditen der Immobilien sinken in vernünftigen und guten lagen zum teil auf unter 4%, damit dann noch Anleger zu bedienen ist für jedes Unternehmen das sich Geld von Anlegern geliehen hat sicherlich eine sehr große Herausforderung. So sicherlich auch für Angelika Thamm vom Unternehmen Thamm & Partner. Schaut man sich die letzte im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz des Unternehmens an, dann ist das keine rosarote Bilanz, sondern eher eine rote Bilanz. Anleger bekommen das oft gar nicht mit, denn kaum einer von den Anlegern wird da mal ins Unternehmensregister schauen, so lange er pünktlich seine Zahlungen bekommt. Völlig normal, und sicherlich nicht nur bei Thamm und Partner so. Trotzdem, der Anleger sollte bei Investmens als a typischer Gesellschafter sehr kritisch sein, und den Weg des Unternehmens in das er investiert hat sehr genau un aufmerksam verfolgen um rechtzeitig über nachteilige Entwicklungen informiert zu sein. Schaut man sich die letzte Bilanz im Unternehmensregeister an, dann findet man dort eine hohe 6-stellige Position im Minus. Es ist nicht irgendeine Bilanzposition, es sit die Bilanzposition “Verlustvortrag” des Unternehmens Thamm & Partner GmbH. Das heißt dieser Verlustvortrag geht vollumfänglich zu lasten der a-tpischen Gesellschafter. Sie tragen mit ihrer Investition das ganze Risiko welches Frau Thamm eingeht. Unschwer dann in der Bilanz ist genau dieser Vorgang auch gut zu erkennen. Eigentlich könnte es j adnan für dieses Geschäftsjahr keine Ausschüttungen an die a-typischen Gesellschafter geben, denn man hat ja kein Geld verdient laut der Bilanz.

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Zur kurzen Erläuterung dazu: Die typisch stille Gesellschaft als die Grundform beinhaltet die Kapitalüberlassung im Rahmen eines Gesellschaftsverhältnisses. Anstelle einer Verzinsung der Einlage erfolgt die Beteiligung am Gewinn und ggf. auch am Verlust des Betriebs. Entscheidend ist, dass der stille Gesellschafter bei Beendigung der Gesellschaft seine Einlage mit deren Nominalwert zurückerhält.

Nun sollte das Kapital der Geselslchafter aber nicht sinken, sondern eher ansteigen damit der investierende Gesellschafter auch ein gutes Gefühl bei seinem Investment hat, ob er das hier gerade haben kann?

Nicht nachvollziehbar ist für uns auch die 1/3 Beteiligung an einem Hotel. Nun, vielleicht nennt sich Frau Thamm ja gerne “Hotelbesitzerin” so könnte man dann etwas “spitz” anmerken, aber mal ehrlich das Hotel bringt doch kein Geld in die Kasse. Im Gegenteil auch hierzu ist in der Bilanz ein negatives Eigenkapital ausgewiesen. Schaut man sich dazu das Ergebnis der Gesellschaft an, dann könnte es hochgerechnet fast 10 jahre dauern bis man da einmal “paari” ist im Eigenkapital. So was ist “Spielerei oder Hobby”, und sollte den Anlegern, genau wie die gesamte Bilanz doch zu Denken geben.

4 Kommentare

  1. Bürner Erika 29. Juli 2017
  2. Rainer Karg 14. September 2017
  3. Michael Thurgood 20. November 2017
    • Tanja Kühl 5. Dezember 2017

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