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Sarkozy:kein Blick mehr für die Realität

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König Sarkozy hat wohl offensichtlich die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.Er, der mit den niedrigsten Zustimmungswerten seiner Amtszeit kämpfende französische Präsident Nicolas Sarkozy hat erneut einen Befreiungsschlag versucht.
Der Staatschef stellte sich im Fernsehen den Fragen von neun ausgewählten Landsleuten.Zur besten Sendezeit ging es unter anderem um den aktuellen Reiseskandal zweier hochrangiger Regierungsmitglieder sowie um die wütenden Richterproteste.Sarkozy zog zudem erneut Deutschland als positives Beispiel für Frankreich heran. Die Deutschen hätten bereits dafür gekämpft wettbewerbsfähig zu sein, als in Frankreich die 35-Stunden-Woche eingeführt worden sei, sagte der Präsident. Wer bei den Aufregerthemen der vergangenen Tage Überraschungen erwartet hatte, wurde allerdings enttäuscht. In beiden Fällen kündigte Sarkozy ein Festhalten an seinem Kurs an. Premierminister François Fillon und Aussenministerin Michèle Alliot-Marie dürfen im Amt bleiben, obwohl sie sich im Privaturlaub in Tunesien und Ägypten zu Flügen einladen liessen. Na Herr König, ob das Volk damit zufrieden ist.Eine zweite Amtszeit dürfte in immer weitere Ferne rücken.

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